Max-Planck-Institut für Infektionsbiologie Deutsches Rheumaforschungszentrum

Standort:Berlin-Mitte, Neubau auf dem Stammgelände der Charité
Bauherr:Max-Planck-Gesellschaft
Architekten:Deubzer König Architekten
Bauaufgabe:Neubau eines Labor- und Arbeitsgebäudes zur gemeinsamen Nutzung durch das Max-Planck-Institut für Infektionsbiologie und das Deutsche Rheumaforschungszentrum
Leistungen:Ingenieurbüro für Bauwesen Dipl.-Ing. Herbert Fink GmbH,Tragwerksplanung nach §64 HOAI, Leistungsphasen 2-6
Bearbeitungszeit:1995-1999
Fertigstellung:2000
Konstruktion:Geschossdecke
Baustoffe:Stahlbeton, Stahl


Max-Planck-Institut für Infektionsbiologie Deutsches Rheumaforschungszentrum

Baubeschreibung:
Das Gebäude beherbergt die Max-Planck-Institute für Infektionsbiologie und das Deutsche Rheumaforschungszentrum mit ihren Einrichtungen - im wesentlichen Laboratorien und Arbeitsräume.
Das Gebäude umfasst 4 Vollgeschosse, dazu eine ein weiteres Technikgeschoss und eine Ebene für die Tierhaltung im Dachbereich. Die U-förmige Anordnung der Institute wird ergänzt durch den viergeschossigen Zentralbau als verbindendem Element zu den gemeinsamen wissenschaftlichen Einrichtungen und dem Verwaltungs- und Bibliotheksbereich.

Zur Konstruktion:

Aus Gründen der gewünschten Flexibilität im Hinblick auf spätere Veränderungen im Geschossbereich wurde ein Skelettsystem mit Flachdecken mit einem Stützenraster von in der Regel 6,60m jeweils in Richtung der Fassade senkrecht dazu in Abhängigkeit von der Nutzung unterschiedliche Abstände bis zu 7,0 m geplant und ausgeführt.
Die Eingangshalle wird durch 34 m lange, diagonal angeordnete Stahlfachwerkträger frei überspannt. Aufgrund der schlechten Baugrundverhältnisse wurde eine Tiefgründung mit ca. 30 m langen Bohrpfählen durchgeführt.