Zentralinstitut des Sanitätsdienstes der Bundeswehr

Standort:Berlin-Mitte
Bauherr:Bundesrepublik Deutschland
Architekten:Deubzer König Architekten, Berlin
Bauaufgabe:Neubau eines 7-geschossigen Laborgebäudes mit einem 3-geschossigen gläsernen Verbindungsbauwerk zu bestehendem Gebäude.
Leistungen:Ingenieurbüro für Bauwesen Dipl.-Ing. Herbert Fink GmbH, Tragwerksplanung nach §64 HOAI, Leistungsphasen 2-6, Thermische Bauphysik nach §78 HOAI
Bearbeitungszeit:1994 (HU Bau)-2000,Fertigstellung
Konstruktion:Stahlbetonskelett mit Flachdecken. Dachgeschoss
Baustoff:Stahlbeton, Stahl


Zentralinstitut des Sanitätsdienstes der Bundeswehr (in) Berlin (ZIS)

Baubeschreibung:
Das - einschließlich Untergeschoss - 7-geschossige Laborgebäude hat eine Länge von 43,5 m und eine Breite von 19,5 m. Im Untergeschoss befinden sich Lager- und Technikräume, das Dachgeschoss dient vollständig den Technikeinrichtungen. Dieses Geschoss wurde als Stahlrahmenkonstruktion mit Trapezblecheindeckung ausgeführt, das übrige Gebäude in Stahlbetonskelettbauweise mit unterzugsfreien Flachdecken. Als Regelachse wurde ein Abstand von 3,30 m festgelegt. Damit ergaben sich in den Fassaden sehr schlanke Stützen. Im Gebäude selbst entfiel bei einem Abstand von 6,60 m jede 2. Stütze. Bei Stützenabständen in Querrichtung von 4,48 m, 7,95 m und 5,52 m erhielten die Stahlbetondecken eine Dicke von 28,0 cm bzw. 30,0 cm unter dem Dachgeschoss. Die auf Grund des hohen Installationsgrades erforderlichen Schächte wurden systematisiert und von vornherein in der Statischen Berechnung berücksichtigt. Der Labor-Neubau schließt durch ein 3-geschossiges, gläsernes Verbindungsbauwerk in Stahlkonstruktion an den Bestand an.